27.04.2026

Wie ein Fotograf aus Unterfranken mit einer
WALDNER Mühle zum Lieblingsbäcker vor Ort wurde

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Manchmal beginnt ein neuer Weg nicht mit einer Routenplanung bei Google Maps, nicht mit einem One-Way- Ticket ans andere Ende der Welt und schon gar nicht mit einem ausgefeilten Businessplan. Manchmal ist es einfach „nur“ der tiefe Wunsch, für die eigene Familie nur das Beste zu wollen. Immer. In jeder Lebenslage. Und auch dann, wenn der Weg dorthin zunächst ungewiss, herausfordernd oder völlig neu erscheint.

Bei Steffen Schneider aus Unterfranken in Deutschland war genau dieses unbändige Gefühl der Anfang von etwas, das vor mehr als 5 Jahren seinen Berufs- und Privatalltag von Grund auf verändern sollte. Was als persönliche Suche nach einem besseren, „ehrlicheren“ und gesünderen Brot für seinen kleinen Sohn begann, wurde Schritt für Schritt zu echter Leidenschaft, täglich gelebtem Handwerk und schließlich zu einer ganz neuen Berufung.

Wie aus einem Studio-Fotografen aus Münnerstadt durch eine ganz persönliche Familiengeschichte ein Lieblingsbäcker vor Ort wurde und wie eine WALDNER Gewerbemühle ihn auf seinem neuen Lebensweg bis heute tatkräftig begleitet, erfahren Sie jetzt in unserem neuen Blog-Beitrag.


Bühne frei für Steffen Schneider-
den Back-Rockstar aus Münnerstadt

Für viele Menschen in seiner kleinen Heimatstadt in Unterfranken ist er heute weit mehr als nur ein „richtig netter Nachbar“ oder „liebevoller Familienvater“. Er ist der Lieblingsbäcker vor Ort. Und zwar nicht nur deshalb, weil er der einzige in der Umgebung ist, sondern vor allem weil er sein Handwerk einfach kann und versteht.

Einer, der mit viel Geduld, großem Können und echter Leidenschaft Brote backt, die nicht nur gut schmecken, sondern auch ein gutes Gefühl hinterlassen. Sowohl bei Steffen selbst als auch bei seiner Kundschaft. Denn in seine Brote kommt nur das Beste vom Besten: reinste Zutaten, viel Zeit und noch mehr Liebe zum Handwerk und Detail.

Vom Studio-Fotografen zum 
Garage-Bäcker - aus Liebe zur Familie

Aber eigentlich ist Steffen gelernter Fotograf. Oder besser gesagt: Er kam ursprünglich aus genau dieser Welt. Mit eigenem Studio in Bad Neustadt, geschultem Blick fürs Wesentliche und viel Gespür für Menschen. Doch dann veränderte sich plötzlich etwas. Nicht nur beruflich, sondern vor allem privat. Als sein Sohn an Diabetes erkrankte, wurde für Steffen die Frage immer wichtiger, was genau täglich auf den Küchentisch kommt. Gerade bei Brot wollte er sich nicht länger auf unklare Zutatenlisten und versteckte Beisätze verlassen. Deshalb kam Industriebrot für ihn ab sofort überhaupt nicht mehr in Frage.

Also begann er, sich intensiver mit Mehl, Teigführung und Bekömmlichkeit zu beschäftigen, zu experimentieren, wieder zu verwerfen, neu anzusetzen und so lange weiter zu tüfteln, bis er mit dem Ergebnis wirklich zufrieden war. So wurde aus Verantwortung Neugier, aus dem Wunsch nach mehr Kontrolle – echtes Handwerk, aus dem Hobby – Berufung und aus dem Fotografen Steffen Schneider Schritt für Schritt der Lieblingsbäcker vor Ort.

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Von Dinkel- & Sauerteigbrot bis zu 
Eigenkreationen: Backen nach Tradition

Heute ist seine Garage eine vollwertige Backstube. Dort entstehen alle zwei Wochen bis zu 400 Brote. Nach traditioneller Methode, mit einer Langzeitteigführung von bis zu vier Tagen und einer Back-Präzision, die man sonst eher aus einer echten Handwerksbäckerei kennt.

Besonders geschätzt werden Steffens Brote für ihre außergewöhnliche Bekömmlichkeit, ihre handwerkliche Tiefe und ihren ehrlichen Charakter. Ob Dinkelbrot, Sauerteig oder kreative Spezialitäten wie Ciabatta mit gesalzenen Walnüssen: Steffen probiert alles aus, entwickelt vieles weiter und überrascht seine Kundschaft immer wieder mit neuen Brot-Ideen.

Bestellt wird per WhatsApp, abgeholt direkt in der Garagentür. Und innerhalb kürzester Zeit ist oft alles vergriffen. Viele holen sich sogar gleich mehrere Laibe auf einmal. Verständlich, würden wir sagen! 😉

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GMSM 40 von WALDNER - freundlich präsentiert 
von Steffen & dem Bayrischen Rundfunk

Dass ihn dieser Weg einmal so weit führen würde, hätte Steffen selbst wohl nie gedacht. Was einst mit der Sorge um gutes Brot für die eigene Familie begann, ist heute zu echter handwerklicher Präzision geworden. Und genau darin liegt wohl auch das Schönste an seiner Geschichte: Dass aus einer sehr persönlichen Frage Brot für Brot etwas entstanden ist, das heute viele Menschen in Münnerstadt begeistert.

Denn je tiefer Steffen in die Welt des Brotbackens eintauchte, desto klarer wurde ihm, wie entscheidend die Qualität jeder einzelnen Zutat ist. Frisch gemahlenes Getreide wurde für ihn dabei nicht nur zu einem spannenden Experiment, sondern zu einem echten Wendepunkt in seinem Backalltag.

Und genau hier kommt auch seine GMSM 40 von WALDNER ins Spiel – eine unserer großen Gewerbemühlen mit Siebmaschine, die ihn seitdem zuverlässig begleitet und aus seiner täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken ist. Für Steffen ist sie nicht einfach nur eine Küchenmaschine, sondern ein wichtiges Werkzeug auf dem Weg zu genau dem Brot, das er backen möchte: ehrlich, hochwertig, ursprünglich.

„Im Prinzip, was da herauskommt! Das ist eine Wahnsinnsqualität, die man dadurch hat ... Jeder Cent ist gut investiert gewesen“, schwärmt Steffen mit leuchtenden Augen in einem aktuellen TV-Beitrag des Bayerischen Rundfunks BR24 direkt vor Ort in seiner Garagen-Backstube in Münnerstadt. 

Und genau das macht für den ehemaligen Fotografen heute einen entscheidenden Unterschied:

„Hier ins Studio kommen die Leute her und müssen ein Passbild machen, für das sie auch noch bezahlen müssen. Und beim Brot ist es so, dass sie sich richtig freuen, etwas frisch Gebackenes zu bekommen.“


Von Deutschland aus zu einer eignen
Gewerbemühle von WALDNER aus Osttirol

In einem persönlichen Interview hat Steffen unserem Team Kommunikation im Detail geschildert, wie er, von Deutschland aus, zu einer eigenen WALDNER Getreidemühle aus Osttirol kam. Und weil es so schön und spannend war, möchten wir das gesamte Gespräch gerne hiermit auch mit Ihnen teilen. Direkt im O-Ton;-)

Wie begann Ihr persönlicher Weg
zu einer WALDNER Mühle?

Steffen: „Ich habe mich gefragt, ob es einen Unterschied im Sauerteigmilieu gibt, wenn man statt abgelagertem Roggen einfach frisch gemahlenen Roggen verwendet. Deshalb habe ich beschlossen, mir eine kleine Mühle zu suchen, um das auszuprobieren. Dabei bin ich auf die Tischmodelle der Manufaktur WALDNER gestoßen.

Das Design hat mir sehr gefallen, deshalb habe ich bei Herrn Waldner angerufen, um zu fragen, welches Modell am besten zu mir passt.“

Welche Erwartungen hatten Sie
an Ihre eigene Getreidemühle?

Steffen: „Da ich meine Bäckerei in der halben Garage betrieben habe, war ich zunächst weiterhin für ein Tischmodell, aber Herr Waldner war der Meinung, dass die Gewerbemühle besser zu mir passt. Ich hatte auf das Platzproblem verwiesen und auch darauf, dass meine Frau die andere Hälfte der Garage einfach nicht freigeben möchte. 😉

Nach zwei bis drei weiteren Monaten, in denen ich wöchentlich um die zweite Hälfte gebettelt hatte, stimmte meine Frau plötzlich zu, und ich rief noch am selben Tag bei der Firma WALDNER an. Die erste Frage des Inhabers war: ‚Hat Ihre Frau endlich zugestimmt?‘ Das fand ich unglaublich lustig, und ich war schwer beeindruckt, dass er sich an mich und die ‚Problematik‘ erinnerte. Wir haben dann noch am selben Tag die Gewerbemühle bestellt.“

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Wie haben Sie die Beratung, Bestellung
und Lieferung bei WALDNER erlebt?

Steffen: „Der Abwicklungsprozess war sehr einfach. Nach Bestellung und Zahlung hatte ich kaum genug Zeit, den Umbau zum ‚Mühlenbereich‘ fertigzustellen. Die Lieferung kam so schnell, dass ich sogar Nachtschichten beim Umbau eingelegt habe. Als die Mühle dann in der riesigen Box ankam, war ich schon sehr beeindruckt von der Verpackung. Die hat allein den halben Winter geheizt.😉

Was hat sich durch das frische Mahlen
in Ihrem Backalltag verändert?

Steffen: „Der Arbeitsprozess hat sich schon deutlich verändert. Die Sauerteigqualität war vorher bereits extrem gut, aber mit dem frisch gemahlenen Getreide ist das Milieu förmlich explodiert. In der Rezeptur meines besten Brotes bin ich inzwischen auf zwei Drittel Vollkorn umgestiegen, weil es so unglaublich weich und luftig vermahlen wird. Dadurch ist der Backprozess etwa 10 bis 15 % schneller abgeschlossen, und auch die Frischhaltung hat sich verbessert.“

Wie bereichert die WALDNER Mühle heute
Ihren beruflichen und privaten Alltag?

Steffen: „Die Unterstützung kann man von zwei Seiten betrachten. Meine Frau sagt, ich bin nur noch in der Backstube, weil es natürlich anspornt, so viel wie möglich selbst frisch herzustellen. Dazu kommen Landwirte vor Ort, die alte Getreidesorten anbauen, und es macht einfach unglaublichen Spaß, so viel ausprobieren zu können.“

Welches Getreide mahlen Sie mit ihrer Gewerbemühle 
besonders gerne - und warum?

Steffen: „Am liebsten vermahle ich Roggen, weil für mich hier der Unterschied am größten ist. So butterweich, wie das Mehl aus der Mühle herausschwebt, ist es einfach mit nichts zu vergleichen. Aber Backwaren, bei denen zuvor mit der Mühle gearbeitet wird, sind so unterschiedlich und vielseitig, dass man kaum einen Favoriten benennen kann.“

Und welche Ihrer Brotspezialitäten sind 
bei Ihren Kunden besonders beliebt?

Steffen: „Brote mit der Sorte ‚Dinkel Albrubin‘ sind sehr gefragt, aber auch die Roggen- oder Weizensauerteigvarianten sind immer ausverkauft.

Deshalb bin ich der Meinung, alles richtig gemacht zu haben. Ich würde die Mühle definitiv wieder kaufen. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich in den Raum komme und sehe, wie schön sie verarbeitet ist. Und jedes Mal schnuppere ich heimlich am Zirbenholz, weil es einfach unglaublich ist.

Danke für das tolle Produkt!“

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Danke Ihnen, lieber Steffen! Für Ihr Vertrauen in unser Familienunternehmen und unsere Osttiroler Getreidemühlen. Wir freuen uns von Herzen, ein kleiner Teil Ihrer ganz persönlichen Erfolgsgeschichte zu sein.

Denn genau solche Geschichten, wie Ihre, sind es, die uns bei WALDNER immer wieder aufs Neue berühren: Geschichten von Menschen mit Haltung, echter Leidenschaft und dem Wunsch, etwas Gutes zu schaffen. Etwas Echtes. Für die eigene Familie, für seine Mitmenschen, aber auch für sich selbst. Etwas, was man mit eigenen Händen, viel Herz und bestem Gewissen an andere weitergeben kann.

PS: Was wir dennoch ein klein wenig bedauern? Dass zwischen Ihren wunderbaren Broten in Münnerstadt und unserem WALDNER Team in Lienz leider doch ein paar Langzeitteigführungen zu viel liegen.

Erste Wahl für Bio-Backstuben:
Osttiroler Gewerbemühlen aus heimischen Zirbenholz

Gewerbemühle GM30
Gewerbemühle GM30
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 30 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage
Gewerbemühle GM40
Gewerbemühle GM40
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 40 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage
Gewerbemühle GM50
Gewerbemühle GM50
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 50 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage
Gewerbemühle GMSM Serie 30
Gewerbemühle GMSM Serie 30
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 30 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage
Gewerbemühle GMSM Serie 40
Gewerbemühle GMSM Serie 40
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 40 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage
Gewerbemühle GMSM Serie 50
Gewerbemühle GMSM Serie 50
Ausgestattet mit einem Industriemotor mit Überlastungsschutz. Der Mahlsteindurchmesser beträgt 50 cm. Die Verstellung des Feinheitsgrades erfolgt stufenlos.
Preis auf Anfrage